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@marxcamp
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@aprica "Mückzilla" 3 hours ago
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RT @remixrevolution: It's on! Listen and download and what not. Now. #beastles #illsubmarine http://t.co/rXQuMhL8aC http://t.co/bs4KBtl0cP 5 days ago
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Muss man auch erst hinkriegen. Im Vgl. zu Bessings Prosa wirkt selbst Blumfelds 'Tausend Tränen Tief' wie abgebrühter Gangsta-Rap. #Untitled 1 week ago
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RT @Linuzifer: Enorm gut: http://t.co/FMki3JboMf Zeigt's Mutti und Omi, Vati und Opi! 1 week ago
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Good News! You're Not Paranoid - NSA Oversight http://t.co/XOQwfFFxLc #dailyshow 1 week ago
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Über mich
Die Kurzfassung wäre wohl die folgende: Redakteur aus Berlin. Hauptsächlich interessiert an Politik, Pop- und Netzkultur, Film, Theater und Reisen.
“marx.camp” klingt nach Zeltlager. Was soll das hier?
Zeltlager trifft es vielleicht ganz gut. Ich war es leid, mich die letzten Jahre fast ausschließlich auf verschiedenen Plattformen im Netz zu bewegen. Das ist zwar auf die eine Art sehr bequem, aber irgendwie fehlte mir immer etwas. Daraus entstand dann die Überlegung wieder eine eigene Homepage zu betreiben, von der aus alles andere erreichbar ist. Insofern trifft der Zeltlagervergleich zu.
Wir haben uns in den letzten Jahren vielleicht etwas zu sehr daran gewöhnt, unsere Online-Aktivitäten je nach Interesse und Trend an verschiedene Online-Plattformen und Communities zu binden. Das ist auch im Grunde nichts schlimm, denn die großen Plattformen sind Teil einer Entwicklung und haben ihre ganz eigenen Vorteile. Aber sie haben natürlich auch Nachteile. Ich bin immer gezwungen irgendwelche AGBs zu akzeptieren. Im Zweifel kann ich nicht kontrollieren was mit meinen Inhalten und Daten passiert oder der Service gefällt mir halt nicht mehr. Und genau darum geht es mir: wieder etwas unabhängiger im Netz zu werden und meine eigene selbst kontrollierte Basis zu haben.
Bist Du Mitglied in irgendwelchen obskuren Organisationen, Parteien vielleicht beim Schützenverein oder so?
Mitte der Achtziger Jahre hatte ich eine kurze und mittelmäßige Karriere als Fußballer (“nach vorne, weg vom eigenen Tor!”) beim TSV Rudow. Soviel zu mir und Sport-Vereinen. Ich bin Mitglied im Journalistenverband Berlin-Brandenburg (JVBB). Und seit April 2012 bin ich Mitglied der Piratenpartei (meine erste und einzige Parteimitgliedschaft). Ganz einfach, weil ich die Freiheit des Einzelnen und des Internets sehr schätze. Und weil ich zu vielen Themen der Piraten eine bestimmte Nähe habe. Außerdem unternehmen die Piraten tatsächlich den ernsthaften Versuch, das etablierte Parteiensystem in diesem Land herauszufordern und dem Bürger mehr Beteiligung im politischen Entscheidungsprozess zu ermöglichen. Ich glaube, das ist gut für unsere Demokratie.
Digitale Demenz oder Digitale Identität?
Es gibt viele Debatten, die ich spannend finde und manchmal habe ich auch Lust etwas dazu zu schreiben oder auf interessante Dinge zu verlinken. Außerdem bin ich auf verschiedenen Plattformen unterwegs. Und natürlich ist jede Aktivität immer auch der Versuch unsere Zeitgenossenschaft zu dokumentieren, wobei diese Aktivitäten recht unterschiedlich verteilt sind. Das Gesamtbild nennt man dann wohl Identität. Mal schauen was das mit uns macht. Aber was das angeht, bin ich Optimist.