All The World’s Futures: Biennale Fundstücke

Unter dem Motto „All The World’s Futures“ eröffnete am 9. Mai die 56. Kunst Biennale in Venedig. 89 Länder und 136 Künstler präsentieren ihre Arbeit in den Pavillons des Giardini und in weitläufigen Ausstellungsflächen. Manches erscheint auf den ersten Sinneseindruck eher etwas sperriger, anderes erschließt sich sofort weil instinktiv effektvoll oder dekorativ. Die Kunstschau lohnt sich am ehesten in der Auseinandersetzung mit aktuellen, gesellschaftlichen Themen – immerhin formuliert die Biennale für sich den Anspruch, künftige Welten und ihre Zusammenhänge abzubilden, und das mit allen Mitteln der Kunst.

Hier eine kleine Auswahl an Arbeiten, die in den traditionellen Länderpavillons im Giardini zu finden sind:

Chiharu Shiota – The Key in the Hand

Ein Meer voller Schlüssel, die an roten Fäden hängend durch den gesamten Raum gespannt sind, im japanischen Pavillon.

The Key in the hand

The Key in the hand 02

Sarah Lucas – I scream Daddio

Im knallgelben, britischen Pavillon zeigt Sarah Lucas eine illustre Sammlung von Skulpturen, Objekten und Zigaretten, die in Körperöffnungen stecken.

Sarah Lucas Biennale

Sarah Lucas Biennale 02

Sarah Lucas 03

Francesc Ruiz – Edicola Mundo

Kiosk-Simulationen im spanischen Pavillon von Francesc Ruiz. Nicht immer jugendfrei…

Francesc Ruiz Edicola Mundo

Francesc Ruiz Edicola Mundo 02

Francesc Ruiz Edicola Mundo 03

Camille Norment – Rapture

Im Nordischen Pavillon, der von Norwegen gestaltet wird, präsentiert Camille Norment mit „Rapture“ eine Raum- und Klanginstallation. Dabei verwendet sie Musik, die auf einer Glasharmonika gespielt wird; ein Instrument, das im 18. Jhr. von Benjamin Franklin erfunden wurde und heutzutage weitgehend vergessen ist.

Camille Norment Rapture

Camille Norment Rapture 02

Camille Norment Rapture 03

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