DOCUMENTA 13

Kunst ist ja auch so eine Sache. Da kann schließlich immer irgendwas schief gehen. Und dann kommen plötzlich überraschende Momente. Auf der Documenta 13 in Kassel konnte man das sehr gut ürberprüfen, auch jetzt noch kurz vor Torschluss. Künstler aus der ganzen Welt präsentierten ihre Werke, Installationen und Ideen unter dem Motto „Collapse and Recovery“, angetrieben von ACHTUNG: „ganzheitlichen und nichtlogozentrischen Visionen, die dem beharrlichen Glauben an wirtschaftliches Wachstum skeptisch gegenüberstehen“. Ein Anspruch, der natürlich in die Zeit passt, auch wenn man es nicht jeder Arbeit unbedingt anmerkte. Oder doch? Kunst darf bekanntlich alles, nur nicht langweilen. „Das ist kein Bild, das ist psychische Gewalt auf engstem Raum.“ Nerviger Kunstsprech. „Nein, der Raum ist nicht leer, er erzählt uns etwas über die Abwesenheit der Dinge.“ Verstehe. Gar nicht so einfach ohne genügend Kontext. Sehen. Hören. Fühlen. Fragen. Gerne mal an einem Werk oder den (eigenen) Erwartungen scheitern. Vor allem aber: ungewohnte Perspektiven einnehmen, Wahrnehmung schärfen und sich überraschen lassen. Was es macht, ist jetzt vielleicht noch gar nicht abzusehen. File under: #MenschenaufderSuchenachAndockstationenfürdieSinne.

 

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