Iggy Pop über Musik im Kapitalismus

John Peel Lecture

Einmal im Jahr lädt die BBC im Gedenken an Radiolegende John Peel zu einem ganz besonderen Event: die ‚John Peel Lecture‘. Dieses Jahr stand Iggy Pop am Rednerpult, um über „Free Music in a Capitalist Society“ zu sprechen. In seinem Vortrag streift er einige aktuelle Themen des Musikbusiness und blickt natürlich auch auf seine eigene bewegte Karriere zurück.

“I only ever wanted the money because it was symbolic of love and the best thing I ever did was to make a lifetime commitment to continue playing music no matter what, which is what I resolved to do at the age of 18.“

Die Vorlesung ist nicht nur für Musikarchäologen interessant, die wissen wollen, wie es früher in der Musikindustrie zuging. Die lebende Ikone des Punk verrät höchst unterhaltsam, wie sich der kommerzielle und der ideelle Wert von Musik über die Jahrzehnte verändert hat, wie Plattenfirmen lange Zeit auf Kosten der Künstler profitiert haben und wie die Öffentlichkeit heute den Stellenwert von Musik neu bestimmt. Nebenbei beglückt uns Iggy natürlich auch mit den entscheidenden Lebensweisheiten: wie man den ganzen Irrsinn überlebt und wie man noch im hohen Alter sein gepflegtes Auskommen hat. Das gelingt ihm ja tatsächlich ganz gut. Iggy Pop lebt schon länger im Rentnerparadies Miami und geht das Leben dort entspannt an. ‚Bleibt somit zu hoffen, dass er uns noch eine Weile erhalten bleibt.

Das vollständige Transkript gibt es hier.

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