Kleine Herbstreise

Fall

Ich weiß nicht genau, warum ich den Herbst noch nie besonders leiden konnte. Zwischen dem stets zu kurzen Sommer und dem ewig zu langen Berliner Winter, hätte diese Übergangsjahreszeit eigentlich mehr Sympathie verdient. Und obwohl draußen die Sonnenstrahlen immer dürftiger werden, die Tiefdruckgebiete und Kaltfronten uns mittlerweile regelmäßig mit High-Five begrüßen und alle Supermärkte dieser Welt der Meinung sind, ich müsse ab sofort meine Ernährung umstellen und mich von Kürbisvariationen und Weihnachtskalenderinnereien ernähren, gibt es natürlich immer wieder kleine Stimmungsaufheller für unterwegs.

So wie der neue Ghostly-Cast, den Will Calcutt angerührt hat. Überwiegend elektronisch und angenehm wie ein warmer Schal im Herbstwind. Genregrenzen interessieren nicht, genau so wenig wie eine klare Richtung. Wichtiger ist, du bist unterwegs. Nichts übergroßes, aber zum Verlieren schön.

„It’s OK to lose the map, you’ll still get to where you need to be.“.

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