raunchy n‘ shit: The Orwells

Orwells

Wenn das Durchschnittsalter in eurer Band nicht mal reicht, um in der nächsten Bar ein schales Bier zu kaufen, geschweige denn dort einen Gig zu bekommen, ihr stattdessen aber einen Deal an Land zieht, um demnächst mit den Typen auf Tour zu gehen, die laut NME das Album des Jahres 2013 produziert haben. Wenn ein (ehemaliger) Social Media-Riese für einen Werbespot einen eurer Songs auswählt, um endlich wieder cool und ganz vorne dabei zu sein. Und wenn Jack White oder The Strokes für euch und eure Fans nur noch alte ausgebrannte Schatten ihrer selbst sind, euer Sänger dafür aber bühnen- und frisurtechnisch dem jungen Robert Plant nacheifert, DANN, ja dann, seid ihr wahrscheinlich auf einem guten Weg.

2013 war gut zu den Orwells (das Debutalbum 2012 im heimischen Probenraum aufgenommen, dieses Jahr dann die EP Other Voices, einen Vertrag für das zweite Album in der Tasche, auch das Video zu Blood Bubbles mit diesem fast schon David Lynch’haften Vibe, nice).

Auch 2014 steht statt College weiterhin Rocknroll Destruction auf dem Lehrplan. Dass in so einer Phase ein lässiges NSFW-Video nicht schaden kann, na klar. Dem Ruf als sweaty-ass kids müssen die Jungs ja auch abseits der Konzertbühnen gerecht werden. Oder wie die Band selbst sagt: Real raunchy n‘ shit? Genau. Go Orwells!

Und nein, ihren Namen haben sie nicht von George O., sondern, wie es sich für Halbstarke gehört, dreist von einer lokalen Konkurrenz-Band geklaut.

[via Teenage Head]

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