Über mich

„marx.camp“ klingt nach Zeltlager. Was soll das hier?

Zeltlager trifft es vielleicht ganz gut. Ich war es irgendwann leid, mich fast ausschließlich auf verschiedenen Plattformen im Netz zu bewegen. Das ist zwar auf die eine Art sehr bequem, aber irgendwie fehlte mir immer etwas. Daraus entstand dann die Überlegung wieder eine eigene Homepage zu betreiben, von der aus alles andere erreichbar ist. Insofern trifft der Zeltlagervergleich zu.

Wir haben uns in den letzten Jahren vielleicht etwas zu sehr daran gewöhnt, unsere (persönlichen) Online-Aktivitäten je nach Interesse und Trend an verschiedene Plattformen und Communities zu binden. Das ist im Grunde nicht schlimm, denn die großen Plattformen sind längst fester Bestandteil des Netzes und haben ihre ganz eigenen Vorteile. Aber sie kommen auch mit eigenem Gepäck. Ich bin als Nutzer gezwungen irgendwelche AGB’s zu akzeptieren oder personalisierte Empfehlungen auszuhalten. Im Zweifel kann ich nicht kontrollieren, was mit meinen Inhalten und Daten passiert oder der Service gefällt mir halt nicht mehr. Und genau darum geht es mir, wohlgemerkt als Privatperson: wieder etwas unabhängiger im Netz zu werden und eine eigene Basis zu haben.

Digitale Demenz oder Digitale Identität?

Es gibt viele Debatten, die ich spannend finde und manchmal habe ich auch Lust, etwas darüber zu schreiben oder auf interessante Dinge zu verlinken. Vor allem interessieren mich Themen wie Pop- und Netzkultur, Film, Kunst und digitale Innovationen aller Art. Außerdem bin ich auf verschiedenen Plattformen unterwegs. Und natürlich ist jede Aktivität immer auch der Versuch die eigene Zeitgenossenschaft zu dokumentieren, wobei diese Aktivitäten recht unterschiedlich verteilt sind. Das Gesamtbild nennt man dann wohl Identität. Mal schauen was das mit uns macht. Aber was das angeht, bin ich Optimist.