Wie wird’s Wetter?

Teuer! Das sagt zumindest eine Studie über extreme Wetterphänomene in Nordamerika, die der Rückversicherer Munich Re veröffentlicht hat. Fazit: Wetterkatastrophen haben in den letzten 30 Jahren zugenommen und werden gleichzeitig immer teurer. Die Gesamtschäden belaufen sich demnach auf rund 1 Billion $ (in den Jahren 1980 bis 2011). Als Hauptindiz für die steigende Zahl der Unwetterphänomene wird explizit der Klimawandel genannt. Um die steigenden Risiken langfristig abzusichern, empfiehlt Munich Re verschiedene Präventionsmaßnahmen.

„Severe weather in North America“ wurde in den Medien und einigen Blogs aufgenommen, u.a. hier, hier und hier. Aber wie das mit wissenschaftlichen Studien so ist, es findet sich immer jemand, der mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist.

Unabhängig von der Studie erschien übrigens wenige Tage vor ihrer Veröffentlichung ein interessanter wenn gleich ziemlich fatalistischer Artikel in der Zeit. Darin wird sehr anschaulich beschrieben, wie führende Klimaforscher und die Politik die wahren Ausmaße der Klimaerwärmung eher noch herunterspielen und Umweltorganisationen vehement eine Illusion verteidigen. Die Ökorevolution sei gescheitert. Immerhin, vielleicht können wir bald wieder ohne schlechtes Gewissen unter Heizpilzen in den Straßencafes sitzen und es uns gemütlich machen, wenn wir dann noch das nötige Kleingeld für den Kaffee haben. Denn die Versicherungspolicen für Kunden dürften in Zukunft teurer werden, nicht nur in den USA.

Zum Veröffentlichungstermin der Studie erschien dieser Trailer. Produktion: mmpro

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